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Leuchtturm vermietung Friesland - 2 Leuchttürme

Empfohlen Neuste Preis: niedrig bis hoch Preis: hoch bis niedrig Anzahl der Bewertungen Am besten bewertet Sofortige Buchung möglich
Miete von
$419
Pro Nacht

Lighthouse in Harlingen

NL, Niederlande, Friesland, Harlingen 2 Schlafplätze, 1 Schlafzimmer, 5.0 (2)

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Ameland Lighthouse Keeper's Cottage

NL, Niederlande, Friesland, Hollum 2 Schlafplätze, 1 Schlafzimmer, 5.0 (1)

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Durchschnittliche Bewertung in Friesland: 5 von 5 basierend auf 3 Bewertungen.

Wir haben 2 Leuchttürme in Friesland, Mit einer Summe von 4 Nächte Mit Preisen die von $419 bis $419 reichen Pro Nacht.

Wo Land und Meer sich treffen: Warum Friesland dich ruft

Stell dir vor, du wachst dort auf, wo die Nordsee an uralte Küsten flüstert, wo ein stolzes Volk seine eigene Sprache spricht und wo historische Leuchtfeuer seit Jahrhunderten Seeleuten den Weg weisen. Willkommen in Friesland, einer Provinz im Norden der Niederlande, die sich eher wie ein verborgenes Land anfühlt als wie eine gewöhnliche Region. Friesland liegt im Nordwesten der Niederlande und grenzt im Osten an Groningen, im Südosten an Drenthe und im Norden an die Nordsee. Mit rund 660.000 Einwohnern auf 5.753 Quadratkilometern ist Friesland eine der am dünnsten besiedelten Provinzen des Landes und perfekt, wenn du Ruhe und weite Landschaften suchst.

Friesland ist die einzige Provinz der Niederlande mit einer offiziell anerkannten eigenen Sprache: Friesisch (Frysk). Straßenschilder sind zweisprachig auf Niederländisch und Friesisch, und die Einheimischen sind unglaublich stolz auf ihr kulturelles Erbe. Zur Provinz gehören außerdem vier beeindruckende Westfriesische Inseln: Vlieland, Terschelling, Ameland und Schiermonnikoog. Jede hat ihren ganz eigenen Charakter und Charme.

Wächter der friesischen Küste: die Leuchttürme

Friesland beherbergt einige der historisch bedeutendsten Leuchttürme der Niederlande. Die meisten stehen unter Denkmalschutz, und mehrere sind bis heute als aktive Navigationshilfen in Betrieb. Das sind die wichtigsten:

Der Brandaris auf Terschelling

Der Brandaris ist der älteste erhaltene Turm, der in den Niederlanden speziell als Leuchtturm gebaut wurde. Der heutige Turm stammt aus dem Jahr 1594, doch seine Geschichte reicht noch weiter zurück: Der erste Brandaris-Turm wurde bereits 1323 errichtet, um Schiffe sicher durch die enge Passage zwischen Vlieland und Terschelling auf dem Weg nach Amsterdam zu lotsen. Als das Meer die Küste von Terschelling langsam abtrug, stürzte der ursprüngliche Turm um 1570 ein. Der Ersatzbau, der noch heute steht, wurde im Auftrag der Hansestadt Kampen errichtet, die nicht nur den Bau finanzierte, sondern auch Steine und Balken lieferte.

Der Brandaris schrieb auch Technikgeschichte: 1907 wurde er als erster Leuchtturm der Niederlande mit elektrischem Licht ausgestattet. Er steht mitten in West-Terschelling und ist bis heute Tag und Nacht besetzt. Inzwischen dient er als Verkehrszentrale für die gesamte Wattenmeerregion. Der Name geht vermutlich auf den Heiligen Brandarius zurück, nach dem das Dorf West-Terschelling im Mittelalter benannt wurde. Manche glauben jedoch, dass er den irischen Seefahrerheiligen Brendan ehrt.

Leuchtturm Ameland (Bornrif)

Der markante rot-weiße Leuchtturm von Ameland, auch Bornrif genannt nach einer nahegelegenen Sandbank, ragt 55 Meter hoch nahe dem Dorf Hollum in den Himmel. Er wurde 1880 im Auftrag von König Wilhelm III. erbaut. Der gusseiserne Turm wurde vom niederländischen Leuchtturmarchitekten Quirinus Harder entworfen und in der Gießerei Nering Bögel in Deventer gefertigt. Die einzelnen Eisensegmente wurden nach Ameland verschifft und dort zusammengesetzt. Mit 15 Etagen und 236 Stufen ist der Aufstieg ein kleines Abenteuer, das mit einem Panoramablick über die gesamte Insel und das Wattenmeer belohnt wird. Seit 2004 gehört der Leuchtturm der Gemeinde Ameland. Besucher können verschiedene Ausstellungen auf den einzelnen Etagen entdecken und mehr über die maritime Geschichte der Insel erfahren.

Vuurduin auf Vlieland

Liebevoll als der "Rote Zwerg" bezeichnet, sitzt der Leuchtturm von Vlieland wegen seiner Größe und Farbe auf dem Vuurboetsduin, der mit etwa 45 Metern höchsten Sanddüne der Niederlande. Der Turm selbst war ursprünglich der obere Teil eines Richtfeuers aus IJmuiden, ebenfalls entworfen von Quirinus Harder, und wurde 1909 auf Vlieland aufgestellt. Obwohl der Turm nicht besonders hoch ist, liegt das Licht durch die erhöhte Position mehr als 54 Meter über dem Meeresspiegel. Über eine Wendeltreppe mit nur 51 Stufen erreichst du eine Aussichtsplattform mit weitem Blick über die Nordsee, das Wattenmeer und an klaren Tagen sogar auf die Nachbarinseln.

Die Zwillingstürme von Schiermonnikoog

Schiermonnikoog hat eine besondere Besonderheit: Es ist die einzige Watteninsel mit zwei Leuchttürmen. Beide wurden 1853 bis 1854 im Auftrag von König Wilhelm III. gebaut. Damals gab es nur feststehende Lichter, weshalb zwei Türme nötig waren, damit Schiffe ihre genaue Position durch das Ausrichten beider Lichtstrahlen bestimmen konnten. Der rote Noordertoren erhielt 1910 ein rotierendes Licht, wodurch der weiße Zuidertoren als Navigationshilfe überflüssig wurde. Heute ist der rote Turm weiterhin rund um die Uhr in Betrieb und dient vor allem als Wetterstation für die Küstengewässer.

Mehr als nur ein Leuchtfeuer: Was Friesland so besonders macht

Ein Leuchtturm in Friesland ist nicht nur eine außergewöhnliche Unterkunft. Er ist dein Tor zu einer der eigenständigsten Regionen Europas. Das erwartet dich:

Das Wattenmeer: UNESCO-Weltnaturerbe

Entlang der Nordküste Frieslands erstreckt sich das Wattenmeer, das als UNESCO-Weltnaturerbe geschützt ist. Dieses riesige Gezeitengebiet aus Schlick- und Sandflächen beherbergt Tausende von Tierarten und ist ein wichtiger Rastplatz für Millionen Zugvögel. Es ist das größte zusammenhängende System von Gezeitenzonen weltweit. Die ständig wechselnde Landschaft aus Prielen, Wattflächen und Sandbänken ist ein faszinierendes Naturschauspiel.

Die elf Städte (Elfsteden)

Friesland ist berühmt für seine elf historischen Städte: Leeuwarden, Sneek, IJlst, Sloten, Stavoren, Hindeloopen, Workum, Bolsward, Harlingen, Franeker und Dokkum. Diese charmanten Orte sind durch Kanäle und Wasserwege verbunden und bilden die Strecke der legendären Elfstedentocht, eines 200 Kilometer langen Eislaufmarathons. Er kann nur stattfinden, wenn die Winter kalt genug sind, um die gesamte Route zufrieren zu lassen. Die letzte Austragung war 1997.

Die friesischen Seen

Im zentralen und südwestlichen Teil Frieslands liegen rund zwei Dutzend miteinander verbundene Seen, darunter das Sneekermeer, das Tjeukemeer und das Heegermeer. Dieses Wasserlabyrinth macht Friesland zu einem Paradies für Segler und für alle, die die Provinz vom Boot aus entdecken möchten.

Ungewöhnliche Abenteuer abseits der bekannten Wege

Lass die klassischen Touristenpfade links liegen und entdecke diese weniger bekannten friesischen Erlebnisse:

  • Wattwandern (Wadlopen): Bei Ebbe wanderst du mit einem erfahrenen Guide über den Meeresboden. Je nach Tour kannst du vom friesischen Festland bis zu Inseln wie Ameland oder Schiermonnikoog laufen. Zertifizierte Guides führen dich sicher durch dieses einzigartige Ökosystem. Sei vorbereitet: Der Weg durch Schlick, Sand und stellenweise hüfttiefes Wasser ist anstrengend.
  • Eise-Eisinga-Planetarium in Franeker: Besuche das älteste noch funktionierende Planetarium der Welt. Es wurde zwischen 1774 und 1781 vom friesischen Wollkämmer Eise Eisinga in seinem eigenen Wohnzimmer gebaut. Das Modell zeigt das Sonnensystem mit Planeten, die sich in Echtzeit bewegen. Heute ist es UNESCO-Welterbe und funktioniert seit fast 250 Jahren.
  • Fierljeppen: Sieh dir diesen traditionellen friesischen Sport an oder probiere ihn selbst aus. Dabei rennen die Athleten auf eine hohe Stange zu, die in einem Kanal steht, klettern so weit wie möglich hinauf und springen auf das andere Ufer. Das ist typisch friesisch und überraschend spannend.
  • Die Mumienkirche von Wieuwerd: In der Gruft unter der Kirche von Wieuwerd liegen natürlich mumifizierte Körper, die durch trockene Luft und das Fehlen von Bakterien über Jahrhunderte erhalten blieben. Ein wirklich ungewöhnlicher Anblick.
  • Historische Herrenhäuser erkunden (Stinsen und States): Über ganz Friesland verteilt findest du adelige Herrenhäuser und kleine Schlösser aus vergangenen Jahrhunderten. Dekema State in Jelsum, Fogelsangh State in Veenklooster und das Poptaslot in Marsum geben dir einen Einblick in die aristokratische Vergangenheit der Region.

Deinen friesischen Leuchtturmurlaub planen

Wenn du einen Leuchtturm in Friesland buchst, hast du den perfekten Ausgangspunkt, um eine Region zu entdecken, die in Europa einzigartig ist. Diese praktischen Tipps helfen dir bei der Planung:

Anreise

Der wichtigste Bahnhof Frieslands ist Leeuwarden, mit Anschluss an das niederländische Bahnnetz. Von dort erreichst du die Fährhäfen zu den Inseln. Harlingen ist der Abfahrtshafen für Vlieland und Terschelling, Lauwersoog für Schiermonnikoog. Die Überfahrt dauert je nach Ziel zwischen 45 Minuten und zwei Stunden.

Unterwegs vor Ort

Die friesischen Inseln sind größtenteils autofrei oder haben nur eingeschränkten Autoverkehr. Das Fahrrad ist daher das bevorzugte Verkehrsmittel. Räder kannst du an den Fährterminals und in den Inseldörfern mieten. Auf dem Festland bietet Friesland ein hervorragend ausgebautes Radwegenetz und lässt sich ideal mit dem Rad oder dem Auto erkunden.

Beste Reisezeit

Friesland ist das ganze Jahr über schön, aber jede Jahreszeit fühlt sich anders an. Im Sommer erwarten dich lange Tage, Strandwetter und perfekte Bedingungen zum Segeln. Der Frühling bringt blühende Landschaften und ziehende Vögel. Im Herbst gibt es dramatische Himmel und weniger Besucher. Der Winter kann magisch sein, besonders wenn es kalt genug wird, um auf Kanälen und Seen Schlittschuh zu laufen.

Der friesische Geist: Was dich erwartet

Friesen sind bekannt für ihre Direktheit, ihre Gastfreundschaft und ihren starken Regionalstolz. Niederländisch wird überall gesprochen, Englisch verstehen die meisten ebenfalls gut. Trotzdem hörst du im Alltag oft Friesisch, in Läden, Restaurants und auf der Straße. Lass dich darauf ein und probiere typische Spezialitäten wie Suikerbrood (Zuckerbrot), Drabbelkoeken aus Sneek oder Beerenburg, einen kräftigen Kräuterlikör. Auf Ameland solltest du unbedingt Nobeltje probieren, einen starken Kräuterlikör von der Insel.

In einem Leuchtturm in Friesland zu übernachten ist mehr als nur eine außergewöhnliche Nacht. Du wachst mit Meeresluft auf, blickst auf denselben Horizont, den Seeleute seit Jahrhunderten nutzen, und spürst die besondere Identität dieser Region. Buche jetzt deinen Leuchtturm und lass dich von der friesischen Küste verzaubern.

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