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Leuchtturm vermietung Zypern

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Wo antike Götter auf Leuchtfeuer treffen: Leuchtturm-Mieten auf Zypern

Stell dir vor, du wachst vom sanften Plätschern des Mittelmeers an sonnengewärmten Klippen auf, trittst vor deinen eigenen Leuchtturm und merkst, dass du auf einer Insel stehst, auf der sich seit über 10.000 Jahren Zivilisationen begegnen. Zypern ist nicht einfach nur ein weiteres Urlaubsziel. Es ist ein Ort, an dem Mythologie, Seefahrtsgeschichte und wilde Natur auf überraschende Weise zusammenkommen. Und jetzt kannst du das alles aus einer der außergewöhnlichsten Perspektiven erleben, die man sich vorstellen kann: aus einem Leuchtturm.

Eine Insel am Schnittpunkt von drei Kontinenten

Zypern liegt im östlichen Mittelmeer, südlich der Türkei, westlich von Syrien und nordwestlich vom Libanon. Es ist nach Sizilien und Sardinien die drittgrößte Insel im Mittelmeer, etwa 240 km lang und 100 km breit, mit rund 648 km Küste. Zwei Gebirgszüge prägen die Landschaft: das Troodos-Gebirge im Süden und Westen mit dem 1.952 Meter hohen Olymp sowie das schmale Kyrenia-Gebirge entlang der Nordküste. Dazwischen erstreckt sich die Mesaoria, eine weite Ebene, in der ein Großteil der Landwirtschaft stattfindet.

Das Klima gehört zu den großzügigsten in Europa. Zypern zählt über 300 Sonnentage im Jahr, die warme Saison dauert etwa acht Monate von April bis November. Im Sommer liegen die Temperaturen an der Küste bei rund 30 bis 33 Grad Celsius, im Winter bleiben sie mild bei 13 bis 17 Grad. Selbst im Dezember und Januar gibt es an der Küste etwa sechs Sonnenstunden täglich. Das Meer ist von Juni bis Oktober warm genug zum Baden, in manchen Jahren sogar bis in den November hinein.

Wächter der Küste: Die Leuchttürme Zyperns

Zypern hat ein reiches Leuchtturmerbe, das stark von der britischen Verwaltung geprägt wurde. 1878 kam die Insel nach dem Russisch-Türkischen Krieg unter britische Kontrolle, und die neue Verwaltung begann mit dem Bau eines Netzes von Küstenfeuern zum Schutz der Schifffahrt, darunter Schiffe auf der wichtigen Route durch den Suezkanal. Einige Navigationslichter stammen jedoch noch aus der späten osmanischen Zeit.

Heute gibt es in der Republik Zypern fünf bedeutende Leuchttürme, jeder mit eigenem Charakter und besonderer Lage. Sie werden von der Cyprus Ports Authority verwaltet und sind inzwischen mit Solarenergie ausgestattet, haben aber ihre ursprüngliche Architektur behalten.

Paphos-Leuchtturm (1888)

Der Leuchtturm von Paphos war der erste von den Briten auf Zypern errichtete Leuchtturm. Er wurde 1888 an der Südwestspitze der Insel zwischen Hafen und Burg von Paphos fertiggestellt. Der 20 Meter hohe, weiß getünchte Steinturm mit roter Laterne steht auf einer 16 Meter hohen Klippe und erreicht so eine Feuerhöhe von 36 Metern über dem Meeresspiegel. Sein Licht, heute solarbetrieben, ist 17 Seemeilen weit sichtbar. Besonders macht ihn seine Lage im Archäologischen Park von Nea Paphos, einem UNESCO-Welterbe mit beeindruckenden römischen Mosaiken, antiken Theatern und den Königsgräbern. In den ehemaligen Wärterräumen befindet sich eine Dauerausstellung mit dem Titel "Cyprus, the Sea and the Beacons". 2011 erschien der Leuchtturm von Paphos zusammen mit Cape Kiti und Cape Greco auf einer Sonderbriefmarkenserie.

Cape Greco-Leuchtturm (1892)

Der zweite während der britischen Herrschaft errichtete Leuchtturm steht am Cape Greco, der südöstlichsten Spitze Zyperns, etwa 8 km von Ayia Napa entfernt. Er wurde 1892 gebaut und diente jahrzehntelang der Navigation sowie inoffiziell als Beobachtungspunkt für Zoll- und Anti-Schmuggel-Operationen. Er liegt im Nationalpark Cape Greco, einem Natura-2000-Schutzgebiet von rund 385 Hektar, umgeben von dramatischen Klippen, Meereshöhlen und seltener endemischer Flora. Cape Greco gilt als südöstlichster Punkt Europas und seine Sonnenaufgänge sind legendär.

Cape Kiti-Leuchtturm

Auf einer Landzunge nahe dem Dorf Pervolia südöstlich von Larnaka steht der Cape Kiti-Leuchtturm nur 10 Meter vom Meer entfernt. Er ist 22 Meter hoch, manche Quellen nennen 8 Meter Turmhöhe bei einer Feuerhöhe von 20 Metern, und wurde ursprünglich in der osmanischen Zeit errichtet, später unter britischer Verwaltung neu aufgebaut. Sein Licht blinkt dreimal weiß alle 15 Sekunden und ist 13 Seemeilen sichtbar. Die Umgebung von Pervolia ist ruhig und authentisch, weit weg von den großen Touristenzentren.

Cape Gata-Leuchtturm

Auf der Akrotiri-Halbinsel am südlichsten Punkt Zyperns steht der Cape Gata-Leuchtturm, ein achteckiger Steinturm mit weißer Fassade, 8 Meter hoch neben dem einstöckigen Wärterhaus. Der Name bedeutet auf Griechisch "Katzenkap". Besonderheit: Der Leuchtturm liegt im britischen Sovereign Base Area von Akrotiri und gehört damit offiziell zu einem britischen Überseegebiet, obwohl er sich geografisch auf Zypern befindet. Auch er stammt aus der späten osmanischen Zeit und wurde später von den Briten instand gehalten.

Akamas-Leuchtturm (1989)

Der jüngste Leuchtturm Zyperns wurde 1989 am Cape Akamas im wilden Nordwesten der Insel gebaut. Im Gegensatz zu den steinernen Vorgängern besteht er aus Eisen und ist 21 Meter hoch, auf einer erhöhten Lage über dem Meer. Er blickt auf die geschützte Akamas-Halbinsel, ein Gebiet mit außergewöhnlicher Biodiversität, mythologischer Bedeutung und unberührter Natur. Damit zählt er zu den spektakulärsten Leuchtturmstandorten im gesamten Mittelmeerraum.

Warum ein Leuchtturm-Aufenthalt auf Zypern etwas ganz Besonderes ist

Ein Urlaub im Leuchtturm ist ohnehin selten und unvergesslich. In Kombination mit Zypern wird daraus etwas wirklich Einzigartiges. Hier erfährst du, warum:

  • Geschichte zum Anfassen: Die Leuchttürme Zyperns sind keine Museumsnachbauten. Es sind lebendige maritime Denkmäler, teils über 130 Jahre alt, aus lokalem Stein von britischen Ingenieuren gebaut, als die Insel ein strategisches Bindeglied zwischen Europa und den Kolonien war. Wenn du hier übernachtest, tauchst du tief in diese vielschichtige Vergangenheit ein.
  • Sonnengarantie fast das ganze Jahr: Mit über 300 Sonnentagen kannst du deinen Leuchtturm-Trip in fast jedem Monat planen. Selbst im Winter erwarten dich milde Temperaturen und herrliche Ruhe an der Küste.
  • Atemberaubende Lagen: Vom archäologischen Wunder von Paphos bis zur wilden Natur der Akamas-Halbinsel liegen die Leuchttürme an einigen der schönsten Küstenabschnitte im östlichen Mittelmeer.
  • Echte Auszeit: Statt Hoteltrubel bekommst du hier Abgeschiedenheit, weite Meerblicke und eine intensive Verbindung zur Natur. Auf Zypern mit seinen Sandstränden, steilen Klippen und versteckten Buchten fühlt sich das besonders intensiv an.
  • Perfekter Ausgangspunkt: Von deinem Leuchtturm aus erreichst du schnell antike Ruinen, Bergdörfer, Weingüter und Naturschutzgebiete.

Mehr als nur Strand: Highlights, die dich überraschen werden

Viele kommen wegen der Strände und der Legende von Aphrodite nach Zypern. Doch die Insel steckt voller Überraschungen, selbst für erfahrene Mittelmeerreisende.

  • Bemalte byzantinische Kirchen im Troodos-Gebirge: Zehn kleine Kirchen in abgelegenen Bergdörfern gehören gemeinsam zum UNESCO-Welterbe. Ihre Fresken aus dem 11. bis 16. Jahrhundert zählen zu den bedeutendsten Beispielen byzantinischer Kunst weltweit.
  • Neolithische Siedlung Choirokoitia: Diese UNESCO-Stätte nahe Larnaka stammt aus etwa 7000 v. Chr. und ist eine der wichtigsten und am besten erhaltenen prähistorischen Siedlungen im östlichen Mittelmeerraum.
  • Flamingos an den Salzseen von Larnaka und Akrotiri: Jeden Winter landen tausende Flamingos hier und verwandeln die Seen in ein rosafarbenes Naturspektakel.
  • Das Schiffswrack Edro III bei Peyia: Ein Frachtschiff, das 2011 auf Grund lief und heute nahe Coral Bay vor der Küste liegt. Es ist eines der außergewöhnlichsten Fotomotive der Insel.
  • Nikosia, Europas letzte geteilte Hauptstadt: Die Hauptstadt wird durch eine UN-Pufferzone getrennt. Du kannst zwischen griechischem und türkischem Teil wechseln und zwei Kulturen, Architekturstile und Küchen in einer Stadt erleben.
  • 5.000 Jahre Weintradition: Zypern zählt zu den ältesten Weinregionen der Welt. Der süße Commandaria aus den Dörfern nahe dem Troodos-Gebirge gilt als der älteste namentlich bekannte Wein, der noch produziert wird.

Fünf Dinge auf Zypern, die die meisten verpassen

  1. Wanderung durch die Avakas-Schlucht auf der Akamas-Halbinsel: Eine enge Kalksteinschlucht mit hohen Felswänden und einem kleinen Fluss. Die etwa einstündige Tour fühlt sich an wie eine Reise in eine andere Welt. Am besten früh morgens gehen, wenn es ruhig ist und das Licht perfekt einfällt.
  2. Das Dorf Omodos entdecken: In den Ausläufern des Troodos gelegen, bietet Omodos ein beeindruckendes mittelalterliches Kloster, Kopfsteinpflastergassen und familiengeführte Weingüter. Probier unbedingt die einheimischen Rebsorten Mavro und Xynisteri.
  3. Das Geisterdorf Souskiou erkunden: Seit 1975 verlassen, wurde es langsam von der Natur zurückerobert. Verfallene Steinhäuser, alte Brunnen mit eingravierten Daten und wilde Feigenbäume schaffen eine besondere Atmosphäre.
  4. Mit dem Kajak durch die Meereshöhlen von Ayia Napa: Statt sie nur von oben zu betrachten, paddelst du direkt hinein. Das türkisfarbene Wasser und die Kalksteinbögen sind aus nächster Nähe beeindruckend.
  5. Den Caledonia Trail zu einem der höchsten Wasserfälle Zyperns gehen: Nahe dem Bergdorf Platres führt ein 3 km langer Waldweg durch eine schattige Schlucht vorbei an Erdbeerbäumen, Schwarzkiefern und wildem Thymian zu einem 12 Meter hohen Wasserfall.

Praktische Infos für deinen Leuchtturm-Trip nach Zypern

  • Anreise: Zypern hat zwei internationale Flughäfen: Larnaka im Südosten und Paphos im Südwesten. Beide werden von großen Airlines und Low-Cost-Carriern aus ganz Europa angeflogen, saisonal auch aus anderen Regionen. Flugzeit ca. 4,5 Stunden ab London, 3,5 Stunden ab Berlin und 4 Stunden ab Paris.
  • Unterwegs vor Ort: Ein Mietwagen ist sehr empfehlenswert, wenn du mehr als nur die Ferienorte sehen willst. Gefahren wird links, ein Erbe der britischen Zeit, was sich für Besucher aus dem UK, Irland oder Australien vertraut anfühlt.
  • Währung: Gezahlt wird mit dem Euro, ideal für Reisende aus der Eurozone. Kreditkarten werden fast überall akzeptiert.
  • Sprache: Amtssprache ist Griechisch, aber Englisch ist weit verbreitet, besonders in touristischen Gebieten und bei jüngeren Menschen.
  • Beste Reisezeit: Der Sommer von Juni bis August ist Hochsaison mit viel Hitze. Besonders angenehm sind Frühling von April bis Mai und Herbst von September bis November. Im Frühling ist die Insel grün und blühend, und das Meer bleibt oft bis in den Oktober warm.
  • EU-Mitgliedschaft: Die Republik Zypern ist Mitglied der EU. EU-Bürger können frei einreisen. Besucher aus den USA, dem UK, Australien und vielen weiteren Ländern benötigen für kurze Aufenthalte kein Visum.

Deine nächste Geschichte beginnt im Leuchtturm

Zypern belohnt Neugier. Seine Leuchttürme stehen an den Rändern dieser faszinierenden Insel, dort wo sich das Mittelmeer endlos ausbreitet und Geschichte tausende Jahre zurückreicht. Ob dich die Mythen, die wilde Natur, die Sonne das ganze Jahr über oder einfach die Magie reizen, mit dem Rauschen des Meeres in einem Bauwerk einzuschlafen, das einst Seefahrern den Weg nach Hause wies: Ein Leuchtturm-Aufenthalt auf Zypern bleibt dir für immer in Erinnerung. Buche jetzt deinen Leuchtturm und lass dich von Zypern überraschen.

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