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Leuchtturm vermietung Slovakei (Slovakische Republik)

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Ein Leuchtturm in einem Binnenland? Willkommen in der Slowakei

Wenn du an Leuchttürme denkst, kommen dir windige Küsten und tosende Wellen in den Sinn. Doch die Slowakei, ein Binnenland im Herzen Mitteleuropas, bietet dir ein Erlebnis, das alle Erwartungen sprengt. Einen Leuchtturm hier zu buchen bedeutet keine Meeresbrise, sondern an einem Schnittpunkt aus Geschichte, Natur und einem der unterschätztesten Reiseziele Europas zu stehen.

Die Slowakei auf einen Blick: Das Herz Europas

Die Slowakei, offiziell Slowakische Republik, ist ein Binnenstaat in Mitteleuropa mit einer Fläche von rund 49.035 Quadratkilometern. Sie grenzt an fünf Länder: Polen im Norden, die Ukraine im Osten, Ungarn im Süden, Österreich im Südwesten und Tschechien im Nordwesten. Die Hauptstadt und größte Stadt ist Bratislava ganz im Südwesten des Landes, erstaunlich nah an Wien. Die Bevölkerung zählt über 5,4 Millionen Menschen. Seit dem 1. Januar 2009 ist der Euro die offizielle Währung.

Die Landschaft ist überwiegend gebirgig. Die Karpaten prägen den Norden und die Mitte des Landes. In der Hohen Tatra ragen 29 Gipfel über 2.500 Meter auf, der höchste Punkt ist der Gerlachovsky stit mit 2.655 Metern. Im Süden und Osten dominieren Tiefländer, darunter das fruchtbare Donautiefland. Das Klima ist kontinental mit warmen Sommern bis zu 30 Grad Celsius und kalten, oft bewölkten Wintern. Wälder bedecken 44 Prozent des Landes. Mehr als 11.000 Pflanzenarten und fast 29.000 Tierarten sind hier heimisch.

Der Leuchtturm von Devin: Ein Signal an der Donau

Auch ohne Meeresküste gibt es in der Slowakei einen echten Leuchtturm. Der Leuchtturm von Devin steht am Donauufer im historischen Stadtteil Devin in Bratislava, genau dort, wo die Donau von Österreich in die Slowakei fließt. Es handelt sich nicht um eine moderne Nachbildung oder bloße Dekoration. Der runde Turm ist etwa 17 Meter hoch, mit Laterne und Galerie, und erhebt sich aus der Front eines dreistöckigen Wohnhauses. Der Turm ist weiß gestrichen, die Laternenkuppel schwarz. Die Lichtquelle liegt etwa 25 Meter über dem Wasser.

Für Reisende auf der Donau ist der Leuchtturm von Devin ein bekanntes und oft fotografiertes Wahrzeichen. Für Schiffe in Richtung Osten markiert er praktisch die Einfahrt in slowakisches Staatsgebiet. Direkt davor befindet sich eine Anlegestelle für Passagierfähren, die ihn ins Donau-Netz einbindet. In der Laterne ist offenbar eine Linse installiert, was darauf hindeutet, dass zumindest ein dekoratives Licht gezeigt wird.

Ein überraschender Ort voller Geschichte

Besonders macht diesen Leuchtturm seine Lage. Devin liegt am Zusammenfluss von Donau und March, einem strategisch wichtigen Punkt seit Jahrtausenden. Die nahegelegene Burg Devin gehört zu den ältesten Burgen der Slowakei. Das Gebiet ist seit der Jungsteinzeit besiedelt, Befestigungen stammen aus der Bronze- und Eisenzeit. Kelten und Römer bauten hier. In schriftlichen Quellen wird die Burg möglicherweise schon 864 als "Dowina" erwähnt. Zur Zeit des Großmährischen Reiches im 9. Jahrhundert war Devin ein regionales Machtzentrum mit einer vorromanischen Kirche, deren Fresken mit Pigmenten aus Norditalien gestaltet wurden.

1809 wurde die Burg von Napoleons Truppen zerstört und ist heute eine eindrucksvolle Ruine. Während des Kalten Krieges bildeten Donau und March einen Teil des Eisernen Vorhangs, Devin war streng bewachtes Militärgebiet. Nach der Samtenen Revolution 1989 wurden die Grenzanlagen abgebaut. Heute erinnert das Freiheitstor-Mahnmal an jene, die beim Versuch, in den Westen zu fliehen, ihr Leben verloren.

Was macht den Leuchtturm von Devin so besonders?

Der Leuchtturm von Devin ist einer der wenigen Flussleuchttürme in einem Land ohne Meeresküste. In internationalen Leuchtturm-Datenbanken wird er als einziger Leuchtturm der Slowakei geführt. Zwischen zwei Flüssen, umgeben von mittelalterlichen Burgruinen, Erinnerungsorten aus dem Kalten Krieg und mit österreichischem Staatsgebiet direkt gegenüber, liegt er an einem der geschichtsträchtigsten Orte Mitteleuropas. Das ist kein typischer Leuchtturm-Aufenthalt. Das ist etwas völlig anderes.

Warum die Slowakei dein nächstes Leuchtturmziel sein sollte

  • Der Überraschungseffekt: Deinen Freunden zu erzählen, dass du in einem Leuchtturm in einem Binnenland übernachtet hast, sorgt garantiert für Gesprächsstoff.
  • Unschlagbares Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Slowakei zählt zu den günstigsten Reisezielen der Eurozone. Dein Budget reicht hier deutlich weiter als in AT oder Westeuropa.
  • Nähe zu Metropolen: Bratislava liegt nur etwa 80 Kilometer von Wien entfernt. Du kannst deinen Leuchtturm-Trip problemlos mit weiteren Zielen in Europa verbinden. Fähren, Züge und Busse verkehren regelmäßig zwischen beiden Hauptstädten.
  • Burgenland Nummer eins: Die Slowakei hat pro Kopf die meisten Burgen und Schlösser weltweit, über 180 Burgen und 425 Schlösser. Von deinem Leuchtturm aus kannst du praktisch nonstop auf Burgen-Tour gehen.
  • Unberührte Natur: Neun Nationalparks, die Karpaten, mehr als 7.000 dokumentierte Höhlen und 44 Prozent Waldanteil machen das Land zum Paradies für Outdoor-Fans.
  • Vielschichtige Geschichte: Vom Großmährischen Reich im 9. Jahrhundert über das Königreich Ungarn, die Habsburgerzeit, die Tschechoslowakei bis zur Unabhängigkeit 1993 erzählt jede Region ihre eigene Geschichte.

Mehr als nur die Highlights: Versteckte Schätze der Slowakei

Die meisten kennen die charmante Altstadt von Bratislava und die Hohe Tatra. Doch es gibt noch viel mehr zu entdecken:

  • Der Kaltwassergeysir von Herlany: In der Nähe von Kosice bricht dieser seltene Kaltwassergeysir etwa alle 32 bis 34 Stunden aus und schießt rund 25 Minuten lang Mineralwasser bis zu 20 Meter hoch in die Luft. Seit 1872 ist er aktiv, entstanden durch eine versehentliche Bohrung für ein Heilbad. Er zählt zu den wenigen Kaltwassergeysiren weltweit und steht als nationales Naturdenkmal unter Schutz.
  • Cicmany: Dieses kleine Dorf nördlich von Bratislava ist eines der wenigen erhaltenen Volksdörfer Mitteleuropas. Berühmt ist es für seine Blockhäuser mit weißen, geometrischen Ornamenten. Alle 136 historischen Häuser stehen unter Denkmalschutz.
  • Banska Stiavnica: Eine UNESCO-Welterbestadt, reich geworden durch mittelalterlichen Silber- und Goldbergbau. Ihr barockes Kalvarienberg-Ensemble auf einem vulkanischen Hügel gilt als Höhepunkt der Barockkunst in der Slowakei.
  • Kremnica und die älteste noch aktive Münzstätte der Welt: Seit dem 14. Jahrhundert werden hier Münzen geprägt und die Produktion läuft bis heute.
  • Das Andy Warhol Museum in Medzilaborce: Die Eltern der Pop-Art-Ikone stammten aus der Ostslowakei. In der kleinen Stadt nahe der polnischen Grenze findest du eine außergewöhnliche Hommage an den Künstler.
  • Nationalpark Slowakisches Paradies: Enge Schluchten, Wasserfälle und Wanderwege mit Eisenleitern und Holzbrücken direkt an Felswänden verschraubt. Ein echtes Abenteuer mitten in Europa.

Fünf Dinge, die du nicht verpassen solltest

  1. Durch die Schluchten des Slowakischen Paradieses klettern: Vergiss gemütliche Spaziergänge. Auf Routen wie Sucha Bela steigst du über Eisenleitern an Wasserfällen vorbei und überquerst schwankende Brücken. Adrenalin und spektakuläre Natur sind garantiert.
  2. In einer Therme entspannen: Überall im Land sprudeln heiße Quellen. Anlagen wie Aquacity Poprad, Aquapark Besenova oder Tatralandia bieten mineralreiche Thermalbecken mit Bergblick. Perfekt nach einem aktiven Tag.
  3. Die Burg Orava besuchen: Hoch oben auf einem steilen Kalkfelsen thront diese Burg, die in über 700 Jahren nie erobert wurde. Romanische, gotische und Renaissance-Elemente machen sie zu einer der fotogensten Burgen Europas.
  4. Die Unterwelt erkunden: Mehr als 30 Höhlen sind für Besucher geöffnet, darunter die UNESCO-geschützte Ochtinska Aragonithöhle, eine von weltweit nur drei zugänglichen Aragonithöhlen. Auch die Eishöhle von Dobsinska ist ein beeindruckendes Naturwunder.
  5. Über die Hlavna ulica in Kosice schlendern: Die längste Fußgängerzone der Slowakei führt durch die Altstadt von Kosice, vorbei an bunten Bürgerhäusern, dem Elisabeth-Dom, der größten Kathedrale des Landes, und der Handwerkergasse mit lokalen Manufakturen. 2013 war Kosice Kulturhauptstadt Europas und ist bis heute ein echter Geheimtipp.

Praktische Tipps für deine Reise

  • Währung: Bezahlt wird mit dem Euro. Das macht es für Reisende aus der Eurozone besonders unkompliziert.
  • Anreise: Bratislava hat einen eigenen Flughafen. Der Flughafen Wien ist nur 60 Kilometer entfernt und sehr gut angebunden. Züge und Busse verbinden die Slowakei effizient mit allen Nachbarländern.
  • Sprache: Amtssprache ist Slowakisch. Englisch wird vor allem in Städten und touristischen Regionen gut verstanden. In manchen Gebieten sind auch Deutsch und Ungarisch verbreitet.
  • Sicherheit: Die Slowakei zählt zu den sichersten Ländern der Welt und ist ein entspanntes Reiseziel für jedes Alter.
  • Fortbewegung: Mit einem Mietwagen bist du am flexibelsten, besonders für Berge und kleine Dörfer. Für Autobahnen brauchst du eine digitale Vignette. Auch öffentliche Verkehrsmittel decken das Land gut ab.
  • Beste Reisezeit: Von Mai bis September erwarten dich warme Temperaturen und lange Tage mit Sonnenaufgang vor 5 Uhr und Sonnenuntergang gegen 21 Uhr. Im Winter sorgen verschneite Landschaften, Weihnachtsmärkte und Top-Skibedingungen in der Tatra für eine ganz besondere Stimmung.

Das seltenste Leuchtturm-Erlebnis Europas

Ein Leuchtturm in der Slowakei ist nichts Alltägliches. Er ist selten, überraschend und eingebettet in eine der geschichtsreichsten und landschaftlich vielfältigsten Regionen Mitteleuropas. Vom Donauufer über mittelalterliche Burgruinen bis zu Thermalquellen und Bergschluchten mit Eisenleitern bietet dir die Slowakei weit mehr, als ihre Größe vermuten lässt. Buche jetzt deinen Leuchtturm und mach aus einem unerwarteten Ziel deine unvergesslichste Reise.

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